Symbadische Nacht in Tracht

Gaudi-Abend 2018

 

<font size="1">Pressetext Badisches Tagblatt vom 12.11.18 </font>

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Rastatt (hr) – Nicht Zuviel versprochen hat der Musikervorstand Alwin Fütterer vom Musikverein Ottersdorf bei der Begrüßung zu dritten „Symbadischen Nacht in Tracht" in der voll besetzten Festhalle, die wiederum eine gelungene Mischen aus Musik und Spielen war. Routiniert hat Ortsvorsteher Stephan Lott das von der Brauerei Franz gestiftete Fass Freibier mit drei Schlägen angestochen und zusammen mit dem Musikervorstand bewiesen, dass sie auch auf dem Oktoberfest Bier zapfen könnten. Ohne einmal den Bierhahn zuzudrehen, haben sie das gesamte Fass Bier in die bereitgestellten Bierkrüge laufen lassen, die gerne von den Feierlaunigen Frauen und Männern am Bühnenrand abgeholt wurden und überwiegend in Tracht erschienen waren.

Gekonnt führte der Musikerobmann Benjamin Fink durch das mehr als fünfstündige Programm und lies es sich nicht nehmen, bei den Stimmungslieder der „Polkafüchse" unter der Leitung von Patrick Groß und Stefan Seckler, seine gesanglichen Qualitäten unter Beweis zu stellen. Die Polkafüchse, überwiegend Mitglieder vom MV Ottersdorf, darunter eine Klarinettistin, haben sich für den Abend mit Anhängern der Böhmisch-Mährischen-Blasmusik aus der Region verstärkt. Das Repertoire der Kapelle, in dem auch moderne Stücke vorkamen, konnte sich sehen und hören lassen. Das Arrangement war so geschickt gewählt, dass alle Instrumente mindestens einmal einen Soloauftritt hatten. Spätestens, als die Musikerin und die Musiker ihr Podium verlassen und sich spielenderweise unter das Publikum gesellten, hielt es keinen mehr auf dem Sitz. Auf Tischen und Bänken stehend sangen und klatschten sie die Melodien mit.

Neun Zweier-Mannschaften stellten sich den 30 Wissens-, Sportlichen-, Geschicklichkeits- und lustigen Aufgaben. Bis auf den Brauchtumsverein waren ausschließlich Männer vertreten. Am Start waren die Vereine Angelsport, Brauchtum, Fußball, Kleintierzucht, Turnerschaft sowie die Gruppen KC-Sprit, Sau(f)stall, Black Monkeys und der Ortschaftsrat, der mit einer Schwarz-Roten-Koalition (Armin Fritz CDU und Peter Krupp SPD) angetreten ist.

Unter dem Motto „Gute Freunde kann niemand trennen" wurden die zweier Teams jeweils an einem Arm und einem Bein zusammengebunden und mussten drei lustige Aufgaben lösen. Nach einer halbstündigen Blasmusikrunde galt es in der zweiten Runde innerhalb einer Minute einen Papierflieger zu basteln, der quer über die Bühne fliegen sollte und einige tatsächlich überzeugend schafften. Der Flieger des Ortschaftsrats legte zwar einen rasanten Start hin, drehte aber mitten auf der Bühne einen Looping und kehrte unter dem Gelächter des Publikums zu seinem Werfer zurück. Nach der zweiten Spielrunde sind die Mannschaften des Ortschaftsrats, KC-Sprit und des Brauchtumsvereins ausgeschieden. Unter dem Motto „d`Rieder mit d`r Fähne" musste, wer als erster die Antwort zur Orts- und Kreisgeschichte kannte beziehungsweise eines von fünf kurz und verzerrt angespielter Lieder erkannte, ein Papierfähnchen in den Badischen Farben heben.

Nach dem Auftritt der Ottis und der Polkafüchse wurde es nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Publikum lebhaft. Unter dem Motto „Schatzi schenk mir ….", mussten die Teams in jeweils einer Minute Personen auf die Bühne holen, die zusammen 147 Jahre alt waren, zusammen 5.32 Meter groß und die gemeinsam die Schuhgröße 126 haben. Außerdem mussten sie ebenfalls in einer Minute einen Kugelschreiber mit schwarzer Mine, eine Schnupftabakdose und einen BH auf die Bühne holen. Es folgte ein Schätzspiel dabei sollte unter anderem das Gewicht von vier Klarinettistinnen einschließlich ihrer Klarinetten oder die Länge eines aufgerollten Horns geschätzt werden.

Nach diesen beiden Runden mussten sie Teams von der Turnerschaft, dem Kleintierzuchtverein und der Black Monkeys verabschieden und es folgte der umjubelte Auftritt der vier Dreamboys, die bei ihrer Zugabe noch einen Roy Black-Imitator auf die Bühne brachten, der den Hit „Ein bisschen Spaß muss ein" zum Besten gab.

Kein Glück hatten die Angler beim Becher werfen und schieden auf dem dritten Platz liegend aus. Im Finale standen sich am „Fummelzaun" die Gruppe Sau(f)stall und die Fußballer gegenüber. Klarer Sieger wurde das Team Sau(f)stall.

Bevor es deutlich nach Null Uhr mit dem DJ Marco und in der Bar weiter ging, dankten Alwin Fütterer und Benjamin Fink den zahlreichen Helfern vor und hinter der Bühne, in der Küche und der Veranstaltungstechnik. Beide versprachen, es wird eine Wiederholung geben.

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